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aus: Kampf ums eigene Kind von Marcus Stölb im  Trierischer Volksfreund vom 19.12.2003

... Ein Stammtisch von Frustrierten will die Selbsthilfegruppe nicht sein, doch Wut und Enttäuschung wollen sie schon rauslassen. Offen und vertrauensvoll über die eigenen Probleme und Gefühle reden - das hat allen Mitgliedern in der Gruppe geholfen. "Hier hab ich wieder Kraft geschöpft", berichtet Holger. Stephan wurden vor allem Selbstzweifel genommen. Denn natürlich ahnt der 32-Jährige, was der nicht ganz freiwillige Verzicht auf sein Besuchsrecht auch für Marie bedeutet. Doch Stephan weiß auch, dass die ständigen Auseinandersetzungen mit seiner Ex-Frau verhinderten, dass er sich Neuem öffnete. So lebt er inzwischen wieder in einer "sehr glücklichen Beziehung und bezeichnet sich selbst als einen "ganzen Kerl". "Wenn auch mit etwas Traurigkeit im Herzen". ....

 

aus: "Wenn zwei Eltern sich streiten..." von Saska Bujic im Trierischen Volksfreund vom 28./29.7.01:

"...Viele Betroffene, meist Väter, sehen immer noch zu wenig Handhabe gegen Umgangsvereitelung. "Wenn eine Mutter dem Kind den Umgang verweigern will, dann kann sie das immer noch ohne große Probleme"; sagt der Gründer der Getrennten Väter " in Trier und fordert bessere juristische Mittel dagegen. Ist der Umgang gerichtlich geregelt worden, kann der betreuende Elternteil, also der, bei dem das Kind lebt, mit einem Zwangsgeld belegt werden. Anderer Länder gehen da viel weiter. In Frankreich und Luxembourg wird in Ausnahmefällen sogar Zwangshaft verhängt. ...

 

aus: "SEKIS Selbsthilfezeitung" 9/2000:

Bei Trennung/Scheidung verlieren Väter nicht nur die Partnerin, sondern in den meisten Fällen auch die Kinder. Die Umstellung zum 14-Tage-Pappi ist nicht leicht, zumal neben der Erwerbsarbeit vom getrennten Vater auch ein neues Zuhause aufgebaut werden muß.

Da Männer mit der Partnerschaft meist auch die Beziehung zu den gemeinsamen Freunden verlieren, sind sie in dieser Krisenzeit häufig sehr einsam und stehen den Veränderungen zumeist hilflos gegenüber.

Für solche Getrennten Väter ist diese Betroffenengruppe gegründet worden. Getreu dem Motto: "geteiltes Leid ist halbes Leid" ist die Gruppe zunächst erste Anlaufstelle und bietet jedem Mann die Möglichkeit, einmal mit verständnisvollen Zuhörern offen reden zu können. Folgende Themen, zu denen auch Mitarbeiter der Freien Wohlfahrtspflege und aus Jugendämtern sowie Juristen eingeladen werden können, werden besprochen:

-Wie gestalte ich mein neues Leben und beachte die Belange meiner Kinder?

- Wie richte ich mich ein, so daß meine Kinder und ich sich wohlfühlen?

- Wie gehe ich mit Trauer und Alleinsein um?

- Was kann ich bei Schwierigkeiten mit der Besuchsregelung tun?

- Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich in allen möglichen

- Wie gestalte ich mein neues Leben,  gewinne eine positive Zukunftssicht?"

 

aus: "Vater werden ist nicht schwer, Vater bleiben um so mehr" von Birgit Markwitan im "Trierischen Volksfreund" vom 28.6.1999:

"...Die Gruppe gibt Rückhalt. Es müssen nach dem Ende der Beziehung Werte überprüft, Enttäuschungen überwunden werden. Da heißt es neuen Sinn suchen, das leben umkrempeln und neu organisieren, sich nicht so alleine fühlen mit den Sorgen. Sie scheinen sich zu vertrauen und sich gegenseitig zu stärken. Ihre Probleme ähneln einander und sind doch nicht gleich."

 

 

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